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Letzter Sonntag nach dem Epiphaniasfest. Predigt über 2. Mose 3,1-10 von Pfarrer Hans Gölz-Eisinger

Liebe Gemeinde, das heutige Wort der Heiligen Schrift stammt aus der großen Geschichte des Mose. Einst waren die Israeliten in Zeiten der Dürre immer wieder nach Ägypten gezogen, um dort Korn zu kaufen. Und da es in Ägypten den großen Fluss Nil und damit reichlich Korn gab, blieben mit dem Jahren etliche Hebräer im Land. Als es dem ägyptischen Pharao zu viele Israeliten wurden, ließ er sie in Lager internieren und verpflichtete sie zu Zwangsarbeit. In diese Sklaverei hinein wurde Mose geboren, wuchs am Hof des Pharao auf und tötete als junger Mann einen der sadistischen Sklaventreiber. Er verließ fluchtartig seine Heimat und fand in der Wüste beim Nomandenstamm Jitros Sicherheit. Er heiratete und half dem Schwiegervater bei dessen Herden. Seinen Sohn nennt er Gershom, was übersetzt bedeutet: „Ich bin ein Fremdling in fremdem Land“. Das Volk Israel indessen seufzt und jammert unter der harten Herrschaft des Pharao. Da wird Gott aktiv. Und das klingt so: Letzter Sonntag nach dem Epiphaniasfest. Predigt über 2. Mose 3,1-10 von Pfarrer Hans Gölz-Eisinger weiterlesen